Seychellen Reisebericht: Inselhopping auf Praslin, La Digue & Mahé
Meine Seychellen-Reise führte mich auf drei ganz unterschiedliche Inseln: Praslin, La Digue und Mahé. Gerade diese Kombination machte das Inselhopping für mich so abwechslungsreich – mit tropischer Natur, traumhaften Stränden und kreolischem Inselleben.
Auf Praslin begeisterten mich besonders die wunderschönen Strände und das Vallée de Mai, das zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Zwischen riesigen Palmen entdeckte ich hier auch die berühmte Coco de Mer. Ein weiteres Highlight war die Anse Lazio, für mich einer der schönsten Strände der Seychellen.
Von Praslin unternahm ich einen Tagesausflug nach La Digue. Mit dem Fahrrad erkundete ich die kleine Insel und besuchte natürlich die berühmte Anse Source d’Argent mit ihren imposanten Granitfelsen.
Auf Mahé, der größten Insel der Seychellen, lernte ich schließlich noch einmal eine andere Seite des Archipels kennen. Ich besuchte die Hauptstadt Victoria, fuhr durch das grüne und bergige Inselinnere und entdeckte entlang der Küste immer wieder wunderschöne Buchten und Strände.
Für mich war die Kombination aus Praslin, La Digue und Mahé ideal, um die unterschiedlichen Seiten der Seychellen kennenzulernen.
Anreise auf die Seychellen – Direktflug oder mit Zwischenstopp
Die Anreise auf die Seychellen ist von Deutschland aus unkompliziert. Besonders angenehm war der Direktflug mit Condor von Frankfurt nach Mahé – einsteigen und ohne Umstieg auf den Seychellen ankommen.
Alternativ gibt es gute Flugverbindungen mit Zwischenstopp, zum Beispiel über Dubai, Doha. Bei der Planung für Kunden achte ich darauf, dass Flugzeiten und Umsteigeverbindungen sinnvoll zusammenpassen – denn für mich beginnt eine entspannte Reise bereits mit einer guten Anreise.
Auf Mahé angekommen, geht es je nach Reiseplanung per Inlandsflug oder Fähre weiter nach Praslin oder La Digue. Ich bin nach Praslin per Kleinflugzeug "gehüpft". Der Cat Cocos - also die Fähre - benötigt je nach Seegang über eine Stunde und die Überfahrt kann auch mal ein wenig rauer sein. Nichts für schwache Mägen.
Praslin entdecken – Natur, Strände und Aktivitäten
Praslin – eine Woche zwischen Traumstränden und tropischer Natur
Erst einmal ankommen
Nach meiner Ankunft auf Praslin ging es erst einmal zur Unterkunft an der Anse Volbert. Ich wollte vor allem eines: ankommen und durchatmen. Ein erster Spaziergang an der Anse Volbert (Côte d’Or), barfuß durch den Sand und natürlich gleich ins warme Meer – schöner hätte meine Zeit auf Praslin kaum beginnen können. Am Abend ein Spaziergang in den klelinen Ort und in einem der Restaurants gut essen - Urlaub!
Die berühmte Coco de Mer im Vallée de Mai & Anse Lazio
Am nächsten Morgen besuchte ich das Vallée de Mai. Nur eine kurze Autofahrt hinein ins Landesinnere der Insel. MIt Guide im Rahmen einer informative Führunge und zwischen den riesigen Palmen und der berühmten Coco de Mer fühlt man sich tatsächlich ein wenig wie in einer anderen Welt. Danach ging es zur Anse Lazio – weißer Sand, türkisfarbenes Wasser und Granitfelsen: Seychellen wie aus dem Bilderbuch.
Einfach losfahren mal die Insel erkunden
Mit dem vorab gebuchten Mietwagen (Achtung: Linksverkehr) ließ sich Praslin wunderbar auf eigene Faust entdecken. Ein Strand schöner als der nächste: Anse Georgette, Anse Kerlan, Anse Possession und vorbei an vielen kleine Buchten – einfach anhalten, wenn es irgendwo besonders schön aussah - ein Traum. Und tolle Strände und Buchten gibt es auf Praslin reichlich.
Ein Tag auf La Digue
Mit dem Leihwagen zum Anleger, Auto parken und auf die Fähre - man ist von Praslin aus schnell auf La Digue. Fahrrad geschnappt und los – ohne großen Plan und ganz im Rhythmus der Insel. Die berühmte Anse Source d’Argent durfte natürlich nicht fehlen, aber eigentlich war schon das entspannte Herumradeln ein Erlebnis für sich. Am Ende ein tolles Essen am Strand mit Blick auf Praslin.
"Wildlife" - Curieuse Island & St. Pierre
Einer meiner schönsten Ausflüge ab Praslin, und zwar direkt vom Strand Anse Volbert aus, führte mich nach Curieuse Island. Die riesigen Aldabra-Schildkröten aus nächster Nähe zu erleben, war etwas ganz Besonderes. Nach einer kleinen Wanderung durch die Mangroven gibt es ein Barbecue am Strand. Perfekt organisiert und sehr lecker! Danach ging es weiter nach St. Pierre zum Schnorcheln. Leider konnte die mitgebrachte Unterwasserkamer vom Drogeriemarkt nicht festhalten wie wunderbar und farbenfroh die Unterwasserwelt rund um die kleine Insel ist.
Praslin zu Fuß
Wer gerne aktiv ist, sollte Praslin auch einmal zu Fuß entdecken. Eine Wanderung zwischen Anse Lazio und Anse Georgette ist dafür eine schöne Möglichkeit – vorbei am 5* Hotel Lemuria Seychelles und am besten mit einem ortskundigen Guide. Und danach? Schuhe aus und wieder ab ins Meer.
Der letzte Tag - Bloß nichts mehr vornehmen
Den letzten Tag ließ ich ganz bewusst frei. Noch einmal am Lieblingsstrand der Anse Volbert schwimmen, schnorcheln oder einfach nur aufs Meer schauen. Einen Cocktail im direkt am Strand gelegenen und sehr empfehlenswerten Hotel Acajou Beach Resort. Nach sieben Tagen auf Praslin wusste ich: man muss auf den Seychellen nicht ständig etwas unternehmen, um ganz viel zu erleben.
Sieben Tage Praslin waren für mich genau richtig – genug Zeit für Natur, Ausflüge und einige der schönsten Strände der Seychellen, aber auch für diese herrlich unproduktiven Stunden, die im Urlaub manchmal die besten sind.